Laserschutzbeauftragte (LSB) im Fokus – Wie wird man Laserschutzbeauftragter?
Hans-Joachim Krauß und Katrin Meyerhöfer • 15. April 2026

Der Laserschutzbeauftragte (LSB) nimmt eine zentrale Rolle bei der betrieblichen Lasersicherheit ein. Doch wie wird man eigentlich LSB, worauf kommt es bei der Bestellung an und wie können Sie vom Fachwissen unserer Laserschutzexperten bei der Qualifikation und der Bestellung von LSB profitieren?

Ausbildung und Fachkenntnisse: Der Weg zum Laserschutzbeauftragten

Die Grundlage für die Tätigkeit als Laserschutzbeauftragter ist der Erwerb entsprechender Fachkenntnisse zum Laserschutz. Laut Arbeitsschutzverordnung zu künstlicher optischer Strahlung (OStrV) ist die erfolgreiche Teilnahme an einer geeigneten Schulung verpflichtend.


Je nach Lasereinsatz unterscheidet man

  • 1-tägige Schulungen bei klar definierten Anwendungen, z. B. Materialbearbeitung oder Messtechnik, und
  • 2-tägige Schulungen bei komplexen oder vielfältigen Laseranwendungen.


Beide Varianten schließen mit einem Multiple-Choice-Test ab, bei dem mindestens 70 % der Fragen korrekt beantwortet werden müssen. Mit dieser Qualifikation verfügt der zukünftige LSB über das nötige fachliche Wissen für seine neue Aufgabe. 

Bestellung und Organisation im Unternehmen

Nach erfolgreicher Schulung erfolgt die formale Bestellung durch den Arbeitgeber. Diese muss zwingend schriftlich gegen Unterschrift (Bestellformular) erfolgen und sollte klare Regelungen enthalten:

  • Aufgaben, Pflichten und Befugnisse des LSB
  • ggf. erweiterte Pflichtenübertragung (optional)
  • den genauen Zuständigkeitsbereich (räumlich und zeitlich)


Je nach Unternehmensstruktur kann es sinnvoll oder sogar notwendig sein, mehrere LSB zu benennen – etwa bei einer großen Anzahl leistungsstarker Laseranlagen, räumlich getrennten Betriebsorten oder komplexen Anwendungen. Auch eine Stellvertretungsregelung ist essenziell, um die Lasersicherheit bei Abwesenheit jederzeit zu gewährleisten. Wichtig: Der Arbeitgeber als Laserbetreiber trägt die Verantwortung dafür, dass eine ausreichende Anzahl an LSB bestellt wird.

Fazit: Sicherheit durch klare Strukturen

Die Bestellung eines Laserschutzbeauftragten ist mehr als eine Formalität. Sie ist ein zentraler Baustein für sichere Arbeitsbedingungen im Umgang mit Laserstrahlung. Klare Regelungen und eine fundierte Ausbildung zum LSB sorgen dafür, Risiken zu minimieren und gesetzliche Vorgaben einzuhalten.


Sie möchten einen Laserschutzbeauftragten bestellen oder das betriebliche Laserschutzkonzept optimieren? Kontaktieren Sie uns – wir unterstützen Sie mit praxisnaher Schulung und fachkundiger Beratung.


Hinweis: Das verwendete Bild ist KI-generiert.

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